Menu
Menü
X

Weihnachtskonzert der Blockflötenkinder

Am Samstag, den 14. Dezember 2019 veranstaltet das Kinderland und Kindermusik Ohrwurm Dreieich ein Konzert der Blockflötenkinder mit vielen Weihnachtsliedern. 

Beginn ist um 17 Uhr in der Ev. Christuskirchengemeinde Dreieich

Der Eintritt ist frei.

Verabschiedung von Pfarrer Gerd Schröder-Lenz am 15. Dezember im Gottesdienst

Liebe Gemeinde,

mit Ende des Jahres endet mein Dienst in der Christuskirchengemeinde. Die letzte Pfarrstellenbemessung in unserem Dekanat hatte zur Folge, dass die halbe Pfarrstelle unserer Gemeinde, die ich versehen habe, ab dem 1. Januar 2020 wegfällt.

11 Jahre war ich Pfarrer in unserer Gemeinde und mit vielen von Ihnen verbinden mich intensive gemeinsame Erfahrungen und Gespräche, die mir fehlen werden. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die mit mir zusammengearbeitet oder mir auf ganz vielfältige Weise Offenheit und Vertrauen entgegengebracht haben. Auch für die Briefe und Dankesgrüße, die ich in den letzten Wochen schon erhalten habe, einen ganz herzlichen Dank!

Zu meiner Verabschiedung am 15.12. um 10.30 Uhr lade ich Sie alle herzlich ein und freue mich, wenn ich Ihnen dort noch einmal begegnen kann!

Der Christuskirchengemeinde wünsche ich Gottes Segen, viel Phantasie und auch Mut zu neuen Schritten für die Veränderungen und Herausforderungen, die die nächsten Jahre mit sich bringen werden.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Pfarrer 

 Gerd Schröder-Lenz

Die neue Pfarrerin stellt sich vor

privat
Pfarrerin Claudia Orzechowsky

Wie schön Sie kennenzulernen! Eine neue Pfarrerin in der Christuskirchengemeinde

„Frau Orzechowsky, predigen sie eigentlich theoretisch oder praktisch?“ – Diese Frage ist mir sehr eindrücklich in Erinnerung geblieben, als ich mich im August in der Christuskirchengemeinde vorstellte und die Entscheidung zu treffen war, wie es ab Januar weitergeht. Für die Christuskirchengemeinde, aber auch für mich auf meiner ersten Pfarrstelle. Die Entscheidung fiel auf beiden Seiten nicht schwer, sodass ich mich nun ab Januar als Ihre neue Pfarrerin vorstellen darf:

Mit Vornamen heiße ich Claudia, bin 28 Jahre alt und verheiratet mit meinem Mann Fady Josef, der gerade noch seine Ausbildung zum Fachinformatiker in Darmstadt abschließt. Im Dekanat Dreieich bin ich mit meinen vier jüngeren Geschwistern großgeworden und habe viele Jahre im Neu-Isenburger Stadtteil Gravenbruch gewohnt.

Angefangen habe ich ganz praktisch nach meiner eigenen Konfirmation in der Jugendarbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde in Gravenbruch. Einige Jahre habe ich Konfis in Unterrichtsstunden, auf Ausflügen und Freizeiten begleitet und war beim Deutsch-Ägyptischen-Jugendaustausch aktiv. Kirche war so immer schon Teil meines Lebens und schließlich entwickelte sich daraus mein Berufswunsch, Pfarrerin zu werden. Dieses Ziel fest im Hinterkopf hieß es nun ganz viel Theorie lernen: von 2011 bis 2017 studierte ich Evangelische Theologie in Frankfurt. In den vergangenen zweieinhalb Jahren konnte ich das Gelernte dann zum ersten Mal in der zweiten Ausbildungsphase (Vikariat) anwenden. In der Martin-Luther-Gemeinde in Darmstadt stand ich zum ersten Mal auf der Kanzel und entdeckte meine Leidenschaft für unterschiedliche Gottesdienstformate. Ob Einschulungsgottesdienst, Beerdigung, Hochzeit oder Internetgottesdienst- alle Gottesdienste verdienen es, kreativ gefeiert zu werden und darauf freue ich mich ganz besonders. Auch in allen anderen Bereichen der Gemeindearbeit wie in der Seelsorge oder der Seniorenarbeit konnte ich tolle Einblicke und Erfahrungen sammeln.

Nun ich bin schon gespannt darauf, die Arbeitsfelder in der Christuskirchengemeinde kennenzulernen und gemeinsam mit Ihnen viel zu bewegen.  Zu einer dieser Möglichkeiten des ersten Kennenlernens lade ich sie schon jetzt ganz herzlich ein. Am 19. Januar um 10.30 Uhr findet meine Ordination, die Einsegnung zur Pfarrerin, statt.

Eines habe ich bisher noch offen gelassen. Die Frage, ob ich theoretisch oder praktisch predige, hat mich noch nach diesem entscheidenden Tag bewegt.
Meine Antwort darauf entscheidet sich nicht für die eine oder die andere Seite, denn eines funktioniert nicht ohne das andere: ich durchdenke biblische Texte für eine oft eine ganze Woche, suche nach historischen Hintergründen und Einsichten, allerdings nicht um ein Referat darüber zu halten. Ich behalte diese Gedanken im Hinterkopf und nehme sie mit in den Alltag, mit in meine Gebete und zu den Menschen, denen ich begegne- so bleiben die biblischen Texten nicht etwas, worüber man theoretisch nachdenkt, sondern werden in meinen Leben, heute und im Hier und Jetzt erlebbar. Die gute Nachricht, die Gott für uns heute hat, in der Sprache der heutigen Zeit auszusprechen, dass sie jede und jeder versteht – das ist mein Ziel, was ich für jede Predigt anstrebe.

Das klappt natürlich manchmal mehr und manchmal weniger, aber da zähle ich ganz auf Sie: Sprechen Sie mich nach dem Gottesdienst gern darauf an, wenn Sie etwas geärgert hat, wenn Sie die Predigt zum Einschlafen fanden, sie theologisch eine andere Meinung vertreten, Ideen für ein Thema haben, im Gottesdienst mitmachen wollen oder gern auch mal ein Lob loswerden möchten!

Wir sehen uns sicher bald.

 

Pfarrerin Claudia Orzechowsky

top